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Die Stiftung

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Ein gesegnetes neues Jahr!

Die Erika-Simon-Stiftung wurde am 31.10.1993 von ihrem Stifter,

dem Rintelner Flachglasfabrikanten Gerhard Simon – geboren 1914

im niederschlesischen Görbersdorf (SokoÅ‚owsko) im Waldenburger Bergland (Góry WaÅ‚brzyskie), gestorben 2008 – mit einem ursprünglichen Stiftungskapital von 200.000 DM und folgender Begründung ins Leben gerufen: 

 

„Es ist mir ein Anliegen, das deutsche Kulturerbe für die deutschen und polnischen Schlesier zu bewahren und dadurch einen Beitrag zur Aussöhnung zwischen Deutschen und Polen für eine friedliche gemeinsame Zukunft in Europa zu leisten.“

 

Einen Schwerpunkt bildet bisher der Erhalt der Friedenskirche Jauer. Daneben ist die völkerverbindende Begegnung von deutschen und polnischen Jugendlichen, Musikern und Kulturschaffenden förderungswürdig. 

​

Seit Simons Tod 2008 leitet dessen letzte Frau, Waltraud Simon,

als 1. Vorsitzende die Stiftung. Ihr Stellvertreter ist Dr. Markus Bauer (beide Görlitz). Schirmherr ist Erzbischof Prof. Dr. Alfons Nossol (Oppeln/Opole).

 

Die Stiftung wurde im Jahr 2014 vom Niedersächsischen Ministerium für Inneres und Sport mit dem „Sonderpreis des Kulturpreises Schlesien“ ausgezeichnet.

Wir unterstützen

Die Erika-Simon-Stiftung unterstützt Projekte im historischen Schlesien, die der Bewahrung des deutsch-polnischen Kulturerbes und der Auseinandersetzung mit diesem Erbe dienen.

 

Förderfähig sind u.a. Maßnahmen zur Rettung von Baudenkmalen, Restaurierungen, Druckkosten für Publikationen zur schlesischen Geschichte und Kultur, Übersetzungen von Publikationen zu schlesischen Themen,
Tagungen und Jugendbegegnungen im Zusammenhang mit dem schlesischen Kulturerbe, Projekte zur Förderung der deutschen Sprache in Schlesien, Ausstellungen und Veranstaltungen zu Themen des schlesischen Kulturerbes.

 

Projekte, deren Umsetzung bereits begonnen wurde, können nicht gefördert werden.
 

Formlose Anträge können gestellt werden an:

erikasimon-stiftung@web.de oder bauer@erika-simon-stiftung.org.

 

Über die Förderung entscheidet der Stiftungsvorstand, der regelmäßig im Abstand von etwa einem halben Jahr zusammenkommt. Antragsschluss ist vier Wochen vor der Sitzung des Vorstands. Der nächste Termin für die Abgabe von Anträgen ist der 30. April 2026.

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Gnadenkirche Hirschberg

Aktuelles

Letzte Meldung: Die Erika-Simon-Stiftung am Jahresende 2025
 

Auch in den vergangenen Wochen und Monaten ist die Erika-Simon-Stiftung nicht untätig geblieben. Etliche neue Projekte hat die Stiftung unterstützt, einige überhaupt erst möglich gemacht:


So fanden auch 2024 und 2025  „Schlesische Musikfeste“ statt, jetzt unter der tatkräftigen Leitung von Agnieszka Ostapowicz, Breslau (WrocÅ‚aw). Die St. Christophorikirche, einzige Kirche in Breslau mit einem deutschsprachigen Gottesdienst, freut sich über eine verbesserte Innenbeleuchtung, und die Gemeinde der Friedenskirche in Jauer (Jawor) über ein wiederhergestelltes Ausstattungsstück aus der Frühzeit der Kirche, eine frisch restaurierte barocke Kirchenbank. Noch um einige Jahrzehnte älter ist ein Epitaph von 1534 in der Kirche von Gräditz (Grodziszcze) bei Kreisau (Krzyżowa), das jüngst restauriert werden konnte. In der Internationalen Jugendbegegnungsstätte Kreisau übernahm die Stiftung die Patenschaft für einen jugendlichen Teilnehmer am einjährigen Freiwilligendienst der „Aktion Sühnezeichen Friedensdienste“ und ermöglichte die Teilnahme eines jungen Nachwuchs-Musikers am Festival Krzyżowa-Music.

 

Gern unterstützte die Stiftung das Engagement einer Gruppe von Freiwilligen aus Görbersdorf (SokoÅ‚owsko) und Umgebung für die behutsame Wiederherstellung des dortigen Friedhofs. Ein weiteres fördernswertes Friedhofs-Projekt führt die Stiftung „Urban Memory“ auf dem aufgelassenen, ehemals deutschen evangelischen Friedhof in Breslau-Krietern (WrocÅ‚aw-Krzyki) durch: hier, wo nach dem Krieg auch katholische Polen bestattet wurden, entsteht jetzt ein Lapidarium aus deutschen und polnischen Grabsteinen. Sodann förderte die Erika-Simon- Stiftung die Ausstellung „Umbrüche“ am Schlesischen Museum zu Görlitz mit Arbeiten deutscher und polnischer Künstler, die sich mit Flucht, Vertreibung und Neuansiedlung in der Folge des Zweiten Weltkriegs auseinandersetzen. Einige wichtige Publikationen zu Kultur und Geschichte Schlesiens wurden möglich gemacht. Und das Haus der deutsch-polnischen Zusammenarbeit in Gleiwitz (Gliwice) kann die Arbeit an einer Dokumentation über Kirchenruinen in Schlesien beginnen.


Wir freuen uns auf neue, qualitätsvolle Projekte zum lebendigen Umgang mit dem schlesischen Kulturerbe und nehmen Förderanträge gern entgegen.

Projektarchiv

Telefon

03581/7629344

Email 

Adresse

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